02.05.2019 15:02

Renaissance der Energieberatung?

Von: Thomas Kuntke

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Energiepreise stetig steigen werden. Insbesondere natürlich im Hinblick auf die angedachte CO2-Steuer. Daher müssen auch Privathaushalte mehr an Energieeinsparung und Effizienz denken. Die Fragestellung ist im Grunde jedoch simpel: Wie können am besten diese Kosten reduziert werden?

Typische Energieverlust und -gewinne bei einem Haus.

"Energie-Verluste und -gewinne"

 
Energieberater stehen – wie die Begrifflichkeit schon aufzeigt – in Fragen einer effizienten und ressourcenschonenden Energieverwendung den Kunden beratend zur Seite.

In den letzten Jahren „schwächelte“ die Nachfrage nach einer qualifizierten und unabhängigen Energieberatung. Dies zeigten zum Beispiel die rückläufigen Zahlen der geförderten Energie-Einsparberatung des BAFA.

Eine Ursache ist neben dem so genannten „Förderdschungel“ mit einer Vielzahl an lokalen, regionalen und bundesweiten Förderprogrammen, auch deren teilweise komplizierte Verfahrensweise bei der Antragstellung und Fördermittelbereitstellung. Dies führte u.a. dazu, dass potentielle Kunden und auch Energieberater zum Teil die Fördermittel links liegen gelassen haben.

Zudem sind ein Teil der Instrumente im Bereich der Energieberatung sehr zeitaufwendig und damit kostenintensiv. Kleine Bausteine, welche sozusagen modular aufeinander abgestimmt sind, kommen zu selten zur Anwendung und werden zudem nicht oder nicht flächendeckend gefördert. (Oder die Förderung ist an Kriterien geknüpft die nicht jedermann erfüllen kann.) So wird beispielsweise eine „Einstiegsberatung“ (Initialberatung) nicht gefördert, obwohl dieses Instrument - eine Energiediagnose von Heizung und Gebäude an Hand einer Typologie - bereits mit relativ geringem Aufwand mit einer durchaus hohen Genauigkeit Schwachstellen aufzeigt und mögliche Varianten einer Verbesserung darstellt. Gleiches trifft auch auf die Instrumente „HeizungsCheck“ und „BrennwertCheck“ zu (von regionalen bzw. lokalen Ausnahmen abgesehen). Auch hierbei können mit relativ geringem Aufwand Schwachstellen aufgezeigt und Verbesserungspotentiale dargestellt werden. Die Umsetzung der Maßnahmen ist dann nicht selten mit nur wenig Mühe und Kosten verbunden.   

Die Umsetzung der so genannten Energiewende und die angedachte (eingangs erwähnte) CO2-Steuer, werden meiner Meinung nach zu einer verstärkten Nachfrage an Energieberatungen führen. Der Staat wäre dabei gut beraten, wenn er neben der durch das BAFA geförderten „großen“ Energie-Einsparberatung, auch „kleine“ Instrumente der Energieberatung fördert. Zudem sollte mehr Licht in den „Förderdschungel“ fallen. D.h., mehr Bündelung und weniger restriktive Vorgaben.

Natürlich hoffe ich, dass irgendwann - natürlich möglichst eher statt später - die benannten "kleineren" Instrumente der Energieberatung auch gefördert werden. Doch unabhängig davon lohnt es sich auch ohne Fördermittel Gedanken um den Energieverbrauch zu machen. Als unabhängiger Energieberater und Sachverständiger stehe ich Ihnen hierzu gern zur Verfügung und zeige Ihnen auf, welche Möglichkeiten bestehen, den Energieaufwand - welcher betrieben wird um Ihr Haus zu erwärmen - sinnvoll zu reduzieren. Dies natürlich ganz konkret unter Berücksichtigung des  Wärmedämmstandards der umgebenden Bauteile (Fassade, Dach...), der installierten Heizungsanlage sowie der Trinkwarmwasserbereitung und nicht zuletzt auch unter Berücksichtigung Ihres Nutzerverhaltens.

Ziel ist es, für Sie eine optimale Lösung für Ihr individuelles Wohlbefinden und Ihre persönlichen Anforderungen zu erarbeiten.

Unterschiedliche Werkzeuge stehen hierbei zur Verfügung:

Von einer verhältnismäßig einfachen „Einstiegsberatung“ (Energiediagnose von Heizung und Gebäude an Hand einer Typologie), über diverse Anlagen-Checks (HeizungsCheck und BrennwertCheck) bis hin zur geförderten „großen“ (komplexen) Energie-Einsparberatung bzw. einem individuellen Sanierungsfahrplan.

Auch gebäudediagnostische Untersuchungen und die Berechnung von U-Wert, der Wasserdampf-Diffusion für Dächer, Decken, Böden usw. sowie von Wärmebrücken (Psi-Wert) gehören zu meinem Leistungsumfang.

Ich erhebe jedoch nicht den Anspruch alles zu wissen und zu können. Doch ich werde für jede Aufgabenstellung eine Lösung finden und kann im Fall des Falles auf ein Netzwerk von Experten zu greifen. So arbeite ich beispielsweise eng mit hiesigen Architektur- und Planungsbüros zusammen.

Und eins ist sicher:

Ich berate Sie unabhängig von Industrie und Handel!

Sie haben Interesse oder weitere Fragen?
Gern stehe ich Ihnen zur Verfügung!
Oder fordern Sie für die gewünschte Tätigkeit des Leistungskataloges Ihr Kostenangebot an.

Ihr
Thomas Kuntke