10.07.2019 06:42

Umweltschutz ist Klimaschutz: Ohne Holz geht es nicht

Von: ZIV

Im Austausch der alten Feuerstätten in Kombination mit einer erweiterten Verbraucherberatung sieht der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks erfolgversprechende Lösungsansätze für die Luftreinhaltung.


„Moderne Technik und die Beratung vom Schornsteinfeger können dazu beitragen, die Emissionen weiter zu senken“, zeigt sich Präsident Oswald Wilhelm überzeugt. Ohne den Einsatz von Biomasse wird eine Energie- und Wärmewende nicht möglich sein. Selbst mittelfristig stehen nicht genügend erneuerbare Energien aus Sonne, Wind- und Wasserkraft zur Verfügung, um den Energiebedarf in Deutschland flächendeckend und kontinuierlich bedienen zu können. Kombinationen aus verschiedenen erneuerbaren Energieträgern bieten hingegen Potenzial. Dazu zählen u. a. Biomasseanlagen, die mit Pellets, Hackschnitzeln und Scheitholz befeuert werden. Auch deren Emissionen werden vom Schornsteinfeger überprüft. Im Abstand von zwei Jahren misst er die Staub- und CO-Werte dieser Anlagen und erhält Rückschlüsse auf die Verbrennungsqualität. Zurzeit liefern erst 800.000 Biomassekessel in Deutschland erneuerbare Wärme. Die Zahl gilt als ausbaufähig.

Presseinformation vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks - Zentralinnungsverband (ZIV) -  www.schornsteinfeger.de.