28.12.2015 00:00

Neues in 2016

Von: Thomas Kuntke

Mit dem Jahr 2016 erreichen uns wieder einige Änderungen.

So werden ab 1. Januar 2016 Heizungsanlagen, welche älter als 15 Jahre sind, mit einem "Energielabel" gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung informiert über den individuellen Effizienzstatus der Anlage.

Zum Anbringen des Etiketts berechtigt sind Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater. Zudem sollen sie Verbraucher auf weiterführende Energieberatungen oder auch auf Förderangebote hinweisen.

Infos dazu u. a. auch hier: Geplante Novelle des EnVKg - Effizienzlabel auch für alte Heizanlagen? (Aktuelles vom 20.11.2015)

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Wohl die meisten Wohngeldempfänger werden ein höheres Wohngeld erhalten. Dies könnten wohl rund 870.000 Haushalte sein. Hierzu zählen wahrscheinlich auch rund 320.000 Haushalte, welche durch die Reform erstmals oder wieder einen Wohngeldanspruch haben.

Die Wohngeldreform tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft.

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Die Ökostrom-Umlage beträgt ab 1. Januar 2016 pro Kilowattstunde 6,354 Cent. Diese sogenannte "EEG-Umlage" nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ist Teil des Strompreises und soll Anlagen, die aus Wind, Wasser und Sonne Strom produzieren, fördern (subventionieren).

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Zum 1. Januar 2016 erweitert die KfW-Förderbank das  Programm „Energieeffizient Sanieren“ um sogenannte Kombinationslösungen.

Das KfW-Förderprogramm soll der Finanzierung von Energiesparmaßnahmen bei bestehenden Wohngebäuden dienen. Wer z. B. eine Heizung austauschen oder einbauen möchte, kann einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten oder einen zinsverbilligten Kredit sowie Tilgungszuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent erhalten. Voraussetzung ist die Kombination mit einer Gebäudesanierung.

Infos dazu unter anderem hier: http://www.haustechnikdialog.de/(...)-Modernisierungsoffensive-im-Heizungskeller