Seit 18.04.2018 ist es mir gestattet, die geförderte Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort - „Vor-Ort-Beratung“ - durchzuführen.
Meine BAFA*-Berater-Nr. lautet: 222004

*Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).


Energiesparberatung vor Ort; individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Das Förderprogramm “Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan)“ trägt zur Umsetzung des energiepolitischen Ziels der Bundesregierung bei, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Eine qualifizierte Energieberatung für Wohngebäude soll Eigentümern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern können.

Zuschuss in Höhe von 60% des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten.

Zuschuss in Höhe von maximal 500 Euro für zusätzliche Erläuterung eines Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung.

Bitte beachten Sie, dass die Förderung nicht an den Beratenen, sondern an den Energieberater ausgezahlt wird. Der Berater ist jedoch verpflichtet, den Zuschuss mit seinem Beratungshonorar zu verrechnen.

Fördervoraussetzungen: 

Der Bauantrag bzw. die Bauanzeige wurde vor dem 31.01.2002 gestellt.
Das Gebäude dient überwiegend für Wohnzwecke.

Beratungsempfänger:

Haus- und Wohnungseigentümer
Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
Mieter und Pächter
so gen. Nießbrauchberechtigte


Der Ablauf:

Die Energiesparberatung läuft in 3 Phasen ab:

1. Datenaufnahme vor Ort
2. umfangreicher schriftlicher Beratungsbericht
3. mündliche Erläuterung der Maßnahmen

1. Datenaufnahme vor Ort

Aufnahme allgemeiner Daten (z.B. Baujahr des Gebäudes, Gebäudeart / -typ)
Erfassung relevanter Gebäudedaten, wie Geometrie / Abmessungen, wärmetechnischer Zustand (Außenwänden, Fenster, Dach und Geschossdecken), Erfassung von Wärmebrücken
Ermittlung heizungsspezifischer Daten (Art der Beheizung, technischer Zustand bzw. Modernisierungsgrad)
Aufnahme der bisherigen Energieverbräuche

 

2. umfangreicher schriftlicher Beratungsbericht

Nach der Analyse des Ist-Zustands wird ein schriftlicher Beratungsbericht angefertigt, der folgende Punkte enthält:

die Grunddaten des Gebäudes
den energetischen Ist-Zustand von Gebäude und Heizungsanlage
die energetischen Schwachstellen
die Warmwasserbereitung
Vorschläge zu Energiespar-Maßnahmen (mindestens zwei, jeweils mit Angabe der Kosten, evtl. unter Berücksichtigung von Eigenleistungen)
Möglichkeit zum Einsatz erneuerbarer Energien
einen Vergleich des Energiebedarfs im Ist-Zustand mit dem Energiebedarf nach Durchführung der vorgeschlagenen Energiespar-Maßnahmen
einen Vergleich der Schadstoff-Emissionsraten (vor allem von Kohlendioxid und Stickstoffoxid) im Ist-Zustand mit den Emissionsraten nach Durchführung der vorgeschlagenen Energiespar-Maßnahmen
die Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Energiespar-Maßnahmen in nachvollziehbarer Form, so dass der Beratene später die Wirtschaftlichkeitsberechnung selbständig an aktuelle Preisentwicklungen anpassen kann
einen differenzierten Tabellenteil mit Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Datenerhebung und deren Auswertung
eine allgemeinverständliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse (Empfehlungen)

 

3. mündliche Erläuterung der Maßnahmen

Überreichen des Beratungsberichtes
Erläuterung der vorgeschlagenen Maßnahmen und Ergebnisse


Was sollte möglichst bereit gehalten werden?

Bauunterlagen, Bauzeichnungen, soweit vorhanden - Grundrisse
Angaben und ggf. Unterlagen wie z. B. Lieferscheine, Rechnungen zu bereits getroffenen Modernisierungen (z.B. neue Fenster)
Daten der Heizungsanlage und Art der Warmwasserbereitung, Schornsteinfegerprotokolle
Angaben zur Brennstoffart und die Energieverbräuche vergangener Jahre (Abrechnungen)
Informationen über eventuell geplante Sanierungsmaßnahmen


Der Zuschuss:

Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 60% des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, jedoch

    bis 800 Euro für Ein- / Zweifamilienhäuser

und

    bis 1.100 Euro für Mehrfamilienwohnhäuser (mit mindestens drei Wohneinheiten).


Wird im Falle einer Energieberatung für eine WEG der Energieberatungsbericht zusätzlich im Rahmen einer Eigentümerversammlung oder Sitzung des Beirats erläutert, so ist das hierfür verlangte Honorar ebenfalls zuwendungsfähig. Hierfür kann einer Wohnungseigentümergemeinschaft eine Zuwendung in Höhe von ­maximal 500 Euro gewährt werden, allerdings – unabhängig von der Anzahl geförderter Energieberatungen für Wohngebäude – nur einmalig.


Selbstverständlich stehe ich Ihnen bei weitergehenden Fragen gern zur Verfügung!

me. Thomas Kuntke
Telefon: 03521. 73 52 95
Telefax: 03521. 73 52 82
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